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K-Classic schlägt mit der Einführung seiner neuen internationalen Marke „K-Classic WAVE String Quartet“ ein neues Kapitel auf und setzt den ersten Schritt auf die Weltbühne.
Das Projekt beginnt mit neuen Streichquartetten der drei bedeutenden koreanischen Komponistinnen Kim Eun-Hye, Lim June-Hee und Park Young-Ran, die auf Arirang, Taryeong und koreanischen Volksliedern basieren. Es ist zugleich eine Fortführung der von K-Classic entwickelten Masterpiece Series und ein neues kreatives Vorhaben, das die koreanische Kultur in eine universelle musikalische Sprache übersetzt.
Anlässlich seines 13-jährigen Bestehens hat K-Classic durch die Schaffung von Kantaten, Opern und Kunstliedern unter der Leitung des Vorsitzenden GS. Tak eine solide Grundlage für zeitgenössische koreanische Kunstmusik geschaffen. Nun richtet die Organisation ihren Blick auf die Entwicklung einer universellen musikalischen Ausdrucksform, die überall auf der Welt aufgeführt und verstanden werden kann.
Dem Komponisten Ludwig van Beethoven wird das berühmte Zitat zugeschrieben: „Ein Streichquartett genügt.“ Dieser Satz steht sinnbildlich für die höchste Vollendung der musikalischen Form. Das Streichquartett gilt als die konzentrierteste und anspruchsvollste Gattung der Kammermusik, in der sich die künstlerische Philosophie und das kompositorische Können eines Komponisten am deutlichsten offenbaren.
Die ersten Themen des Projekts – Arirang, Taryeong und koreanische Volkslieder – spiegeln die kulturelle DNA des koreanischen Volkes wider. Sie verkörpern Geschichte, Emotionen und kollektive Erinnerung. Ziel von K-Classic WAVE ist es nicht, Volksmusik lediglich zu bewahren, sondern sie mit zeitgenössischer Musiksprache neu zu interpretieren und ein Repertoire zu schaffen, das Menschen auf der ganzen Welt berühren kann. Die Modernisierung der Volksmusik ist damit nicht nur Bewahrung von Tradition, sondern ein kreativer Beitrag zur kulturellen Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft.
Die Komponistin June-Hee Lim erklärte: „Die Zeit ist gekommen, über die experimentelle Phase der zeitgenössischen Musik hinauszugehen und koreanische Meisterwerke zu schaffen, die weltweit aufgeführt werden können. So wie Béla Bartók die ungarische Volksmusik und Zoltán Kodály traditionelle Melodien in die moderne Kunstmusik überführten, müssen auch wir den Klang Koreas zu einer universellen Sprache der Musik machen. Ich hoffe, dass sich dieses Projekt weltweit entfalten wird – ähnlich wie das Silk Road Project von Yo-Yo Ma.“
Der ungarische Komponist Béla Bartók eröffnete durch die Verbindung von Volksmusik und moderner Kompositionstechnik neue Horizonte der Musik des 20. Jahrhunderts. Zoltán Kodály verbreitete den Wert nationaler Volksmusik weltweit durch seine Forschungen und seine Musikpädagogik. Ebenso erhob Astor Piazzolla den Tango zu einer international anerkannten Kunstmusik.
K-Classic WAVE verfolgt das gleiche Ziel: die koreanische Musiktradition in einer zeitgemäßen Form für die Welt neu zu gestalten. Der Start von K-Classic WAVE geht weit über ein einzelnes Konzertprojekt hinaus. Über das internationale Netzwerk von 107 Orchestern in 37 Ländern, mit denen K-Classic bereits zusammenarbeitet, sollen die neuen Streichquartette weltweit verbreitet werden – durch Konzertaufführungen, Pflichtstücke bei Wettbewerben, Bildungsprogramme, CD-Produktionen und vielfältige internationale Kooperationen.
Darüber hinaus wird das Projekt mit der Initiative „Local Renaissance“ verbunden, die regionale Geschichte, Kultur und bedeutende Persönlichkeiten als Inspirationsquelle für neue Werke nutzt. Ergänzt wird dies durch das Fördernetzwerk „100 Persönlichkeiten, die ihre Stadt geprägt haben“, um ein nachhaltiges kulturelles Ökosystem zu schaffen, in dem Komposition, Aufführung, Bildung und Kulturförderung einander stärken.
Von besonderer Bedeutung ist auch die offizielle Beauftragung von drei führenden koreanischen Komponistinnen innerhalb eines gemeinsamen Projekts. Jede von ihnen interpretiert koreanische Themen mit ihrer eigenen musikalischen Handschrift und trägt so zur vielfältigen Klangwelt von K-Classic WAVE bei. Das Projekt soll nicht nur ein individuelles Vorhaben sein, sondern einen symbolischen Meilenstein für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der koreanischen Kunstmusik setzen.
Obwohl sich seit der Einführung der westlichen klassischen Musik in Korea sowohl die Orchesterkultur als auch die Solotradition stark entwickelt haben, konnte sich die Kammermusik, deren Wurzeln in der europäischen Hofkultur liegen, bislang noch nicht in gleichem Maße etablieren. K-Classic ist überzeugt, dass das WAVE-Projekt, das das Streichquartett in den Mittelpunkt stellt, einen neuen Weg zur Entwicklung einer eigenständigen koreanischen Kammermusikkultur eröffnen wird.
Der Vorsitzende GS. Tak erklärte: „Durch die reinste Form der Kammermusik möchte ich die Schönheit und den Geist Koreas in eine künstlerische Sprache verwandeln, die Menschen auf der ganzen Welt bewegt. Ich hoffe zugleich, dass daraus Meisterwerke von internationalem Rang entstehen. Der Start von K-Classic WAVE markiert den Beginn einer neuen Welle, die die koreanische klassische Musik mit der Welt verbindet.“


